Your browser (Internet Explorer 6) is out of date. It has known security flaws and may not display all features of this and other websites. Learn how to update your browser.
X
Quotes

Eigentlich

Manuela Younis

Manuela Younis

Eigentlich dachte ich nie, dass ich mich je gezwungen sehen werde, einen Artikel über dieses Thema zu schreiben. Eigentlich ist meine Welt rosa und manchmal pink und wenn es Diskriminierung gibt, dann nicht in meiner Welt…eigentlich!

Kein Wunder: ich bin in Deutschland geboren, besitze die französische Staatsangehörigkeit (profitiere somit auch noch vom „Oh là là-Effekt“) und bin emanzipierte Akademikerin. Wäre nicht ein klitzekleines neues Detail an mir, welches ich seit acht Monaten mit mir herumtrage: mein Kopftuch!

Um Eines vorweg zu nehmen: Nein, ich wurde nicht von meinem Vater/ Mann/ Bruder/ Cousin (Cousin ersten/ zweiten/ dritten Grades mit eingeschlossen) gezwungen und/oder geschlagen und/oder genötigt 120cm² Stoff über meinen Kopf zu schwingen. Ich heiße Manuela und das ist ein Statement an sich: meine Mutter blieb bis zum Tod Katholikin und die Auswahl meines Namens passt doch, wenn wir ehrlich sind, nicht ganz in ein islamisch-fundamentalistisches Weltbild, oder?! Jeder hat somit bei uns von je her getan, was er für richtig hält. Am besten sieht man das an meiner Zwillingsschwester und mir: sie lebt ohne Kopftuch (und dabei liegt die Betonung auf der Tatsache, dass sie immer noch am leben ist, schließlich scheint dies für viele gerade das Verwunderliche daran zu sein). In unserer Familie zeigt sich somit in Kleinem, von was ich in dieser Gesellschaft eigentlich ausgehe: Toleranz. Eigentlich…

Als ich wenige Wochen, nachdem ich mein Kopftuch aufzog, unter fadenscheinigen Ausreden meinen Job verlor, dachte ich, es handele sich um eine Ausnahme. Ich ignorierte den Vorfall, denn eigentlich leben wir in einer toleranten Gesellschaft…eigentlich.

Gestern ereignete sich jedoch ein Vorfall, bei dem es mir so gar nicht gelingt, diesen zu ignorieren: Nachdem mein Vertrag bei einer großen Fitnesskette im Rhein Main Gebiet ausgelaufen war, beschloss ich, mich dort wieder anzumelden. Dort angekommen, teilte man mir mit, dass man meinen Vertrag leider nur „unter Vorbehalt“ annehmen könne, da man momentan aufgrund der hohen Mitgliederzahl, keine neuen Mitglieder aufnehmen würde. Die Zentrale würde sich in ca. 5 Wochen dann bei mir melden (und mich wohl über die Entscheidung des Rates der Götter unterrichten). Ich erklärte, dass dies jedoch keine Option für mich wäre, bedankte mich und ging.

Soweit so gut. Draußen kam mir die Sache aber nicht ganz koscher vor. Also rief ich eine Freundin an und bat sie, einen Termin für ein Probetraining auszumachen. Den bekam sie auch prompt. Ihr wurde auch gesagt, dass sie gleich mit dem Training nach Abschluss des Vertrages beginnen könne. So so!

Nach einigen Stunden Heulerei und einer durchwachsenen Nacht, rief ich am nächsten Tag die Antidiskriminierungsstelle des Bundes an. Dort riet man mir, das Gespräch, das ich hatte, vor einem Zeugen zu wiederholen und eine Freundin als Zeugin hinzuschicken, die nur so tut, als würde sie einen Vertrag abschließen. Beide könnten dann meine Aussage vor Gericht bestätigen. Gesagt getan. Als ich heute mit einer Freundin hinging, stellte sich heraus, dass die Konditionen wohl über Nacht noch härter für mich geworden waren (scheinbar stürzen sich neue Mitglieder auf das Studio wie die Lemminge ins Meer): Man könne keinen Vertrag unter Vorbehalt abschließen, das habe ich falsch verstanden. Ich könnte aber meine Daten hier lassen und man würde sich bei mir melden, wenn wieder Platz wäre (Kennen Sie das? Klingt genauso wie nach einem missglückten Bewerbungsgespräch.). Das war um 18Uhr. Eine Stunde vorher hätte der Termin meiner Freundin für den Vertragsabschluss stattfinden sollen, den sie für mich am Vortag zum Test ausgemacht hatte.

Mit all dem möchte ich eigentlich nur eins: Ich will einfach, dass die Leute aufwachen und erkennen, dass die Isolation mancher Muslimas nicht aus eigenem Wunsch stattfindet und auch nicht, weil sie von irgendwelchen Menschen unterdrückt werden, sondern weil diese Gesellschaft sie schlicht und einfach isoliert! Dafür brauche ich Öffentlichkeit und deswegen schreibe ich diesen Artikel. Wie in vielen Momenten in der Geschichte, denke ich, dass es wieder Zeit ist, dass unsere Gesellschaft einen Ruck erfährt, bevor die Differenzen unüberbrückbar werden. Vor allem möchte ich mich und andere Frauen mit demselben Problem schützen. Davor, dass sie womöglich eines Tages vielleicht nicht mal mehr in den REWE kommen, denn wer weiß: vielleicht würde mein Kopftuch die Hygiene im Supermarkt gefährden. Zumindest wäre dies eine genauso lächerliche Behauptung…

 

Articles

Wie funktioniert die Mondsichtung?

Friede sei mit euch liebe Besucher…

Erstmal die Fakten..

August 1, 2011 (Montag): August 30, 2011 (Dienstag)

  1. Australia (Indonesia Sichtung)
  2. Bosnia Hercegovina (Berechnung)
  3. Canada (Muslim Council of Montreal)
  4. Dominican Republic (Sichtung von anderen Inseln)
  5. Jordan (Folgt Saudia Arabien)
  6. Kazakhstan (Folgt Saudia Arabien)
  7. Kenya (Tatsächlichen Sichtung)
  8. Kuwait (Folgt Saudia Arabien)
  9. Kyrgyzstan (Folgt Saudia Arabien)
  10. Lebanon (Folgt Saudia Arabien)
  11. Libya (Berechnung)
  12. Luxembourg (Folgt Saudia Arabien)
  13. Malaysia (Berechnung)
  14. Malawi (Tatsächlichen Sichtung)
  15. Namibia (Tatsächlichen Sichtung)
  16. Netherlands (Folgt Saudia Arabien)
  17. New Zealand (Lokale Sichtung): MoonSichtung.com thinks, it is definitely mistaken Sichtung.
  18. Nigeria (30 days complete)
  19. Palestine (Folgt Saudia Arabien)
  20. Qatar (Folgt Saudia Arabien)
  21. Saudi Arabia (Sichtung – Official Announcement)
  22. Somalia (Tatsächlichen Sichtung)
  23. Spain (Official Announcement)
  24. Sudan (Folgt Saudia Arabien)
  25. Sweden (Folgt Saudia Arabien)
  26. Syria (Folgt Saudia Arabien)
  27. UAE (Folgt Saudia Arabien)
  28. UK (Folgt Saudia Arabien or South Africa)
  29. USA (FCNA & ISNA)
  30. Uzbekistan (Folgt Saudia Arabien)
  31. South Africa (Tatsächlichen Sichtung)
  32. Tadjikistan (Folgt Saudia Arabien)
  33. Taiwan (Folgt Saudia Arabien)
  34. Tanzania (Tatsächlichen Sichtung)
  35. Turkmenistan (Folgt Saudia Arabien)
  36. Turkey (Berechnung)
  37. Yemen (Folgt Saudia Arabien)

August 2, 2011 (Tuesday):

  1. Australia (Lokale Sichtung)
  2. India (Lokale Sichtung)
  3. Iran (Lokale Sichtung)
  4. Pakistan (Lokale Sichtung)
  5. Sri Lanka (Lokale Sichtung)

Quelle: Moonsighting.com

hier die Bilder von Moonsighting.com

Diesen Bildern zufolge ist eine Sichtung aus Saudia Arabien nicht möglich gewesen, das wiederrum bedeutet das Saudia Arabia es nicht so genau nimmt mit der Sichtung wie es die Sunna vorschreibt.

Die Bestimmung des exakten Zeitpunkts für Beginn und Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan ist immer wieder Anlass für Verwirrung und Streit in der islamischen Welt.

Lange vor dem Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan disputieren muslimische Gelehrte aus aller Welt darüber, welches die korrekte Methode ist, die Sichel des entstehenden Mondes zu sichten.

Um das Probleme des genauen Beginns eines jeden islamischen Monats – einschließlich Ramadan – besser verstehen zu können, ist es unerlässlich, die Verflechtung mit der Thematik der Hermeneutik der Scharia sowie der Machtverhältnisse zwischen verschiedenen Organisationen, Regierungen und muslimischen Gelehrten im Allgemeinen zu verstehen.

Der Halbmond im islamischen Recht

Die einzige Vorraussetzung, die der Koran vorgibt ist, dass, der Monat Ramadan mit dem Sichten des neuen Halbmondes eingeleitet wird. Bis jetzt waren sich die meisten muslimischen Gelehrten darin einig, dass die physische Sichtung des Mondes unerlässlich sei, insbesondere da in einem viel zitierten Ausspruch des Propheten (hadith) das Wort ru’ya verwendet wurde, welches spezifisch auf das Sichten des Mondes mit bloßem Auge verweist.

Muslime sind also weltweit angehalten, am 29. Tag eines jeden Monats auf die Sichtbarkeit des neuen Halbmondes zu achten und alle Informationen darüber an die zuständigen Stellen weiterzuleiten. Wenn am 29. Tag eines Monats der Halbmond jedoch noch nicht sichtbar ist, muss die Vollendung des 30-Tage-Zyklusses abgewartet und der neue Monat am nächsten Tag begonnen werden.

In den letzten Jahren haben jedoch astronomische Methoden und Berechnungen zur Bestimmung des neuen Monats an Gewicht gewonnen und werden von vielen Gelehrten, Organisationen und Staaten zur Unterstützung und Verifikation der physischen Sichtungen herangezogen.

Astronomische Berechnungen

Moderne astronomische Berechnungen können den exakten Zeitpunkt der Konjunktion des Neumondes – wenn der Mond in einem Winkel von 0° zur Sonne steht und somit nicht sichtbar ist – für viele Jahre im Voraus genau bestimmen.

Die tatsächliche Sichtbarkeit des entstehenden Halbmonds (der erst nach mindestens 13.5 Stunden und wenn der Mond sich in einem Winkel von mindestens 7.2° – 8.5° zur Sonne verhält mit Hilfe eines Teleskops sichtbar wird) ist natürlich viel schwerer exakt zu bestimmen, da dies zusätzlich von Faktoren wie Zeitverschiebung, atmosphärischer Verschmutzung sowie Wetter- und Witterungsbedingungen abhängt.

Bis jetzt hat die große Korrektheit solcher Prognosen noch nicht dazu geführt, dass alle muslimischen Gelehrten diese mathematische Variante anerkennen und das Kriterium des physischen Sichtens fallen lassen. Die folgenden drei Positionen haben die Debatte bisher dominiert:

  • Die erste Position lehnt die Anwendung astronomischer Berechnungen vehement ab und richtet sich nur nach dem Kriterium des physischen Sichtens;
  • Die zweite Position erlaubt die Anwendung der astronomischen Vorgaben, um Richtlinien für die physische Sichtung zu schaffen und die Resultate der Sichtungen entweder verifizieren oder ablehnen zu können;
  • Die dritte Position vertritt den Standpunkt, dass astronomische Berechnungen und empirische Daten alleine ausreichend seien, um die Sichtbarkeit des entstehenden Halbmonds festzustellen.
  • Ferner müssen die folgenden zwei Positionen des islamischen Rechts (fiqh) berücksichtigt werden, um die Vielfältigkeit der verschiedenen Meinungen und Methoden zu verstehen:
  • Das Prinzip der globalen Sichtung: Wenn irgendwo auf der Welt der Halbmond gesichtet werden konnte, ist dies für alle Muslime weltweit verpflichtend. Das Fasten beginnt am nächsten Morgen.
  • Das Prinzip der lokalen Sichtung: Aufgrund hemisphärischer und geographischer Unterschiede sollte jede Gemeinschaft oder zusammenhängende Region sich nach ihren eigenen Sichtungen richten und den Ramadan entsprechend beginnen und beenden.

In der Praxis haben sich unterschiedliche Varianten und Kombinationen aus den oben genannten Meinungen und Kriterien ergeben. Oft waren aber die Positionen der verschiedenen Autoritäten der islamischen Welt – offizielle Haltung der Nationalstaaten, verschiedene Organisationen, muslimische Gelehrte – ausschlaggebend für die Entscheidung der meisten Muslime.

Saudi-Arabiens Führungsrolle

Da Saudi-Arabien aufgrund seiner Rolle als Geburtsort des Islam und als Hüter der beiden heiligsten Städte des Islam hohes Prestige genießt, folgen viele Muslime weltweit dem saudi-arabischen Beispiel.

Renommierte muslimische Astronomen behaupten jedoch, dass Saudi-Arabiens Entscheidungen über den Beginn Ramadans seit Jahren falsch seien. Sogar einige saudi-arabische Rechtsgelehrte, wie Sheikh Al-Othaimeen, haben deshalb die Anwendung des Prinzips der lokalen Sichtung für Muslime außerhalb des Königreiches befürwortet, um Verwirrung zu vermeiden.

Saudi-Arabien stützt sich dabei auf seinen Umm-ul-Qura-Kalender, der zwar ein Mondkalender ist, nicht aber ein islamischer und sich nicht nach der physischen Sichtung des Mondes richtet, sondern auf der Konjunktion beruht und mathematisch voraus berechnet wird.

Er ist deshalb nur für die zivile Nutzung gedacht und nicht für die Bestimmung religiöser Feiertage oder des Fastenmonats, was von saudi-arabischer Seite auch nicht bestritten wird.

Obwohl die saudi-arabischen Behörden auch schon vor Jahren eigene Mondsichtungs-Komitees ins Leben riefen, die sich aus Rechtsgelehrten, Astronomen sowie Laien zusammensetzen und überall im Land verteilt am 29. Tag des Monats vor Ramadan nach dem entstehenden Halbmond Ausschau halten (da sie sich offiziell dem Prinzip der lokalen Sichtung des Halbmonds mit bloßem Auge verpflichtet haben), haben die saudi-arabischen Behörden die Entscheidungen des Komitees oftmals ignoriert.

Stattdessen stützten sie sich auf Aussagen aus dem Volk, auch wenn diese astronomisch nicht haltbar waren, um den Beginn des Ramadan entsprechend des zivilen Umm-ul-Qura-Kalenders ausrufen zu können.

Daher hätten sie Ramadan manchmal sogar bis zu zwei Tage vor einer tatsächlich möglichen Sichtung des Halbmonds begonnen, schreibt Khalid Shaukat, ein dem “International Crescent Observation Project” (ICOP) nahe stehender Astronom, der auch als freier Berater der “Islamic Society of North America” (ISNA) tätig ist.

Die verlässlichsten astronomischen Daten über eine mögliche Sichtbarkeit des entstehenden Halbmonds kommen vom ICOP, einem Komitee der Jordan Astronomical Society (JAS) sowie dem Moonsighting Committee Worldwide (MCW).

Besonders die einschlägige und ausgiebige Recherche von Experten wie Mohammad Odeh aus Jordanien, Dr. Monzur Ahmed aus Großbritannien, Khalid Shaukat aus den USA oder von Diplom-Ingenieur Gerhard Ahmad Kaufmann aus Deutschland, die alle Mitglieder des ICOP sind, dienen all jenen Gelehrten und Organisationen, die astronomische Berechnungen nutzen oder sich vollends auf diese verlassen.

Quelle Mondsichtung.de

Es scheint so als ob Saudia Arabien eine globale Sichtung eingeführt hat, (siehe Bilder “Südamerika”) und das ohne die Menschen davon in Kenntnis zu setzen die diesem Land seit Jahren folgen.

Schade das es nicht transparenter gestaltet wird. Ich finde alle Sichtungsweisen sollten geprüft werden und etwas einheitliches eingeführt werden.

Danke fürs Lesen

Tubeislam.de

Articles

Beginn des Ramadan 01.08.2011

Allâh, der Erhabene, hat uns das Fasten nicht deswegen vorgeschrieben, damit wir uns selbst mit Hunger und Durst quälen, sondern vielmehr liegen darin Weisheiten und viele Vorteile.

Dazu gehören: Das Erlangen von Gottesfurcht: Als Allâh uns das Fasten auferlegt hat, hat Er es mit Gottesfurcht verknüpft: „Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig.“ (Sûra 2:183)

 Er machte die Gottesfurcht also zur Konsequenz des Fastens. Dschâbir sagte: Wenn du fastest, dann sollen sich dein Gehör, dein Auge und deine Zunge der Verleumdung enthalten. Unterlass die Kränkung der Nachbarn. Es sollen an dir Ruhe und Ernst zu sehen sein. Die Tage, an denen du fastest, sollen nicht den Tagen gleichen, an denen du nicht fastest.

 Wer aber während des Fastens Verbotenes begeht, dessen Fasten ist zweifelsohne von geringem Wert, denn wer fastet und trotzdem sündigt, ist sicher kein Gottesfürchtiger. Der Gesandte Allâhs sagte: „Wer sich dem schädlichen Gerede, den diesem entsprechenden Taten und der Torheit nicht enthält, der braucht sich auch nicht mehr wegen Allâh des Essens und Trinkens enthalten.“ (Al-Buchârî)

 Sich vor Sünden in Acht nehmen: Zu den Vorteilen und Weisheiten des Fastens gehört ferner, dass der Mensch dadurch seine Seele und seinen Körper vor Sünden bewahrt und sie meidet, damit er richtig fastet und er sich daran gewöhnt, sich stets von verbotenen Taten fernzuhalten. Wenn der Mensch Hunger hat, dann sind viele Sinne davon betroffen. Doch wenn der Mensch satt ist, dann dürsten seine Zunge, seine Augen, seine Hände und sein Geschlechtsteil. Auf diese Weise führt das Fasten zu einer Überwältigung des Teufels, zu einem Bruch mit den Begierden und ist ein Schutz für den Körper.

 Fasten als Diät für den Körper: Zur Allweisheit Allâhs gehört, dass das Fasten eine Diät für den Körper ist. Diese Art der Diät ist sicherlich eines der wirkungsvollsten Heilmittel, denn das Fasten immunisiert und stärkt den Körper. Dazu verleiht es ihm Geduld und Standhaftigkeit gegen Hunger und Durst, so dass – wenn er dies einmal erleiden sollte – er dem standhalten kann, was für ihn ein großer Nutzen ist.

 Die Erinnerung an die Armen und die Hungernden: Eine der Weisheiten des Fastens ist, dass sich der Fastende besser in die Lage der Armen hineinversetzen kann, wenn er den Schmerz des Hungers verspürt, und sich somit ihnen gegenüber freundlich verhält. Er speist sie dann bereitwilliger, denn schließlich ist es nicht dasselbe, nur vom Hunger zu hören oder ihn am eigenen Leib zu erfahren. Wenn der Mensch Hunger spürt, wendet er sich Allâh zu und bittet Ihn um Hilfe, wie es in dem folgenden Hadîth steht: „Dem Gesandten Allâhs möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken wurde Gold im Maße der Berge Makkas angeboten. Er sagte: „Nein, mein Herr. Ich gebe mich damit zufrieden, dass ich einen Tag hungere und einen Tag satt bin. Wenn ich Hunger verspüre, wende ich mich Dir zu und gedenke Deiner. Wenn ich satt bin, lobe ich Dich und danke Dir.“ (At-Tirmidhî, Nummer 2347, hasan)

 Zügeln der sexuellen Lust: Der Gesandte Allâhs möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken riet den unverheirateten jungen Männern zum Fasten, ihren Sexualtrieb zu zügeln: „O junge Männer, wer von zur Ehe fähig ist, der soll heiraten, denn sie hilft bei der Abwendung des Blicks und dem Schutz der Scham. Wer es aber nicht kann, der soll fasten, denn dies ist ihm ein Hilfe zur Enthaltsamkeit.“ (Al-Buchârî)

 Bittgebete: Das Fasten ist auch eine gute Gelegenheit, um zu Allâh zu bitten, denn die Herzen der Menschen eilen in der Fastenzeit den Moscheen entgegen: einige betreten sie zum ersten Mal, andere wiederum haben sie schon sehr lange nicht mehr betreten und befinden sich nun in einem Zustand lang ersehnter Glückseligkeit.

 Man muss diese Gelegenheit beim Schopfe packen, um freundlichen Rat und nützliche Worte zu sprechen und dadurch die Menschen zu frommem Handeln zu leiten.

Articles

Tubeislam reloaded 2011

Friede sei mit euch und Halli Hallo

Wir alle können nicht in die Glaskugel schauen, aber wir sind selbst unseres Schicksal Schmied. Also lasst uns über alle Themen sprechen. Wir Muslime möchten zeigen, dass es besonders viele Glaubensgeschwister gibt, die berichten wollen wie Sie wirklich leben. Wir möchten friedlich leben und auch Frieden vermitteln. Es ist ein Miteinander kein gegeneinander.

Wir Muslime sind größtenteils  friedliche und Gesetzestreue Mitbürger. Es gibt in jeder Religionsgemeinschaft schwarze Schafe und man kann nicht von wenigen Ausreißern, auf die gesamte Religionsgemeinde mit dem Finger zeigen. Wir grenzen niemanden aus und möchten auch die Meinungen  von Nichtmuslimen hören. Wir müssen Unstimmigkeiten, sowie die Gemeinsamkeiten im gemeinsamen Dialog erforschen und darüber sprechen. Wir sollten mit den Vorurteilen beginnen und diese erst mal aus der Welt schaffen.  Ich freue mich in Zukunft hier jeden Leser begrüßen zu dürfen ihr Admin

Also meldet euch an und diskutiert fleißig mit. Ihr könnt im übrigen alle Videos vorschlagen. Hier könnt ihr euch Registrieren.

(Verbesserungsvorschläge sind erwünscht.)