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Die Kunst der kleinen Schritte

Ich bitte nicht um Wunder und Visionen
Ein Gebet von Antoine de Saint Exupery

Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr, sondern um Kraft für den Alltag. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte: Mach mich sensibel in der richtigen Zeiteinteilung. Schenke mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden, was erstrangig und was zweitrangig ist. Lass mich erkennen, dass Träume nicht weiterhelfen, weder über die Vergangenheit noch über die Zukunft. Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen. Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir dir nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen. Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt. Schick mir im rechten Augenblick jemanden, der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen. Ich weiss, dass sich viele Probleme nur langsam lösen. Gib, dass ich warten kann. Verleihe mir die nötige Fantasie, im rechten Augenblick ein Päckchen Güte, mit oder Ohne Worte, an der richtigen Stelle abzugeben. Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen. Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche. Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte!

Wahrhaftige Worte von einem sehr geduldigen Menschen.

Antoine de Saint Exupery

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Wie funktioniert die Mondsichtung?

Friede sei mit euch liebe Besucher…

Erstmal die Fakten..

August 1, 2011 (Montag): August 30, 2011 (Dienstag)

  1. Australia (Indonesia Sichtung)
  2. Bosnia Hercegovina (Berechnung)
  3. Canada (Muslim Council of Montreal)
  4. Dominican Republic (Sichtung von anderen Inseln)
  5. Jordan (Folgt Saudia Arabien)
  6. Kazakhstan (Folgt Saudia Arabien)
  7. Kenya (Tatsächlichen Sichtung)
  8. Kuwait (Folgt Saudia Arabien)
  9. Kyrgyzstan (Folgt Saudia Arabien)
  10. Lebanon (Folgt Saudia Arabien)
  11. Libya (Berechnung)
  12. Luxembourg (Folgt Saudia Arabien)
  13. Malaysia (Berechnung)
  14. Malawi (Tatsächlichen Sichtung)
  15. Namibia (Tatsächlichen Sichtung)
  16. Netherlands (Folgt Saudia Arabien)
  17. New Zealand (Lokale Sichtung): MoonSichtung.com thinks, it is definitely mistaken Sichtung.
  18. Nigeria (30 days complete)
  19. Palestine (Folgt Saudia Arabien)
  20. Qatar (Folgt Saudia Arabien)
  21. Saudi Arabia (Sichtung – Official Announcement)
  22. Somalia (Tatsächlichen Sichtung)
  23. Spain (Official Announcement)
  24. Sudan (Folgt Saudia Arabien)
  25. Sweden (Folgt Saudia Arabien)
  26. Syria (Folgt Saudia Arabien)
  27. UAE (Folgt Saudia Arabien)
  28. UK (Folgt Saudia Arabien or South Africa)
  29. USA (FCNA & ISNA)
  30. Uzbekistan (Folgt Saudia Arabien)
  31. South Africa (Tatsächlichen Sichtung)
  32. Tadjikistan (Folgt Saudia Arabien)
  33. Taiwan (Folgt Saudia Arabien)
  34. Tanzania (Tatsächlichen Sichtung)
  35. Turkmenistan (Folgt Saudia Arabien)
  36. Turkey (Berechnung)
  37. Yemen (Folgt Saudia Arabien)

August 2, 2011 (Tuesday):

  1. Australia (Lokale Sichtung)
  2. India (Lokale Sichtung)
  3. Iran (Lokale Sichtung)
  4. Pakistan (Lokale Sichtung)
  5. Sri Lanka (Lokale Sichtung)

Quelle: Moonsighting.com

hier die Bilder von Moonsighting.com

Diesen Bildern zufolge ist eine Sichtung aus Saudia Arabien nicht möglich gewesen, das wiederrum bedeutet das Saudia Arabia es nicht so genau nimmt mit der Sichtung wie es die Sunna vorschreibt.

Die Bestimmung des exakten Zeitpunkts für Beginn und Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan ist immer wieder Anlass für Verwirrung und Streit in der islamischen Welt.

Lange vor dem Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan disputieren muslimische Gelehrte aus aller Welt darüber, welches die korrekte Methode ist, die Sichel des entstehenden Mondes zu sichten.

Um das Probleme des genauen Beginns eines jeden islamischen Monats – einschließlich Ramadan – besser verstehen zu können, ist es unerlässlich, die Verflechtung mit der Thematik der Hermeneutik der Scharia sowie der Machtverhältnisse zwischen verschiedenen Organisationen, Regierungen und muslimischen Gelehrten im Allgemeinen zu verstehen.

Der Halbmond im islamischen Recht

Die einzige Vorraussetzung, die der Koran vorgibt ist, dass, der Monat Ramadan mit dem Sichten des neuen Halbmondes eingeleitet wird. Bis jetzt waren sich die meisten muslimischen Gelehrten darin einig, dass die physische Sichtung des Mondes unerlässlich sei, insbesondere da in einem viel zitierten Ausspruch des Propheten (hadith) das Wort ru’ya verwendet wurde, welches spezifisch auf das Sichten des Mondes mit bloßem Auge verweist.

Muslime sind also weltweit angehalten, am 29. Tag eines jeden Monats auf die Sichtbarkeit des neuen Halbmondes zu achten und alle Informationen darüber an die zuständigen Stellen weiterzuleiten. Wenn am 29. Tag eines Monats der Halbmond jedoch noch nicht sichtbar ist, muss die Vollendung des 30-Tage-Zyklusses abgewartet und der neue Monat am nächsten Tag begonnen werden.

In den letzten Jahren haben jedoch astronomische Methoden und Berechnungen zur Bestimmung des neuen Monats an Gewicht gewonnen und werden von vielen Gelehrten, Organisationen und Staaten zur Unterstützung und Verifikation der physischen Sichtungen herangezogen.

Astronomische Berechnungen

Moderne astronomische Berechnungen können den exakten Zeitpunkt der Konjunktion des Neumondes – wenn der Mond in einem Winkel von 0° zur Sonne steht und somit nicht sichtbar ist – für viele Jahre im Voraus genau bestimmen.

Die tatsächliche Sichtbarkeit des entstehenden Halbmonds (der erst nach mindestens 13.5 Stunden und wenn der Mond sich in einem Winkel von mindestens 7.2° – 8.5° zur Sonne verhält mit Hilfe eines Teleskops sichtbar wird) ist natürlich viel schwerer exakt zu bestimmen, da dies zusätzlich von Faktoren wie Zeitverschiebung, atmosphärischer Verschmutzung sowie Wetter- und Witterungsbedingungen abhängt.

Bis jetzt hat die große Korrektheit solcher Prognosen noch nicht dazu geführt, dass alle muslimischen Gelehrten diese mathematische Variante anerkennen und das Kriterium des physischen Sichtens fallen lassen. Die folgenden drei Positionen haben die Debatte bisher dominiert:

  • Die erste Position lehnt die Anwendung astronomischer Berechnungen vehement ab und richtet sich nur nach dem Kriterium des physischen Sichtens;
  • Die zweite Position erlaubt die Anwendung der astronomischen Vorgaben, um Richtlinien für die physische Sichtung zu schaffen und die Resultate der Sichtungen entweder verifizieren oder ablehnen zu können;
  • Die dritte Position vertritt den Standpunkt, dass astronomische Berechnungen und empirische Daten alleine ausreichend seien, um die Sichtbarkeit des entstehenden Halbmonds festzustellen.
  • Ferner müssen die folgenden zwei Positionen des islamischen Rechts (fiqh) berücksichtigt werden, um die Vielfältigkeit der verschiedenen Meinungen und Methoden zu verstehen:
  • Das Prinzip der globalen Sichtung: Wenn irgendwo auf der Welt der Halbmond gesichtet werden konnte, ist dies für alle Muslime weltweit verpflichtend. Das Fasten beginnt am nächsten Morgen.
  • Das Prinzip der lokalen Sichtung: Aufgrund hemisphärischer und geographischer Unterschiede sollte jede Gemeinschaft oder zusammenhängende Region sich nach ihren eigenen Sichtungen richten und den Ramadan entsprechend beginnen und beenden.

In der Praxis haben sich unterschiedliche Varianten und Kombinationen aus den oben genannten Meinungen und Kriterien ergeben. Oft waren aber die Positionen der verschiedenen Autoritäten der islamischen Welt – offizielle Haltung der Nationalstaaten, verschiedene Organisationen, muslimische Gelehrte – ausschlaggebend für die Entscheidung der meisten Muslime.

Saudi-Arabiens Führungsrolle

Da Saudi-Arabien aufgrund seiner Rolle als Geburtsort des Islam und als Hüter der beiden heiligsten Städte des Islam hohes Prestige genießt, folgen viele Muslime weltweit dem saudi-arabischen Beispiel.

Renommierte muslimische Astronomen behaupten jedoch, dass Saudi-Arabiens Entscheidungen über den Beginn Ramadans seit Jahren falsch seien. Sogar einige saudi-arabische Rechtsgelehrte, wie Sheikh Al-Othaimeen, haben deshalb die Anwendung des Prinzips der lokalen Sichtung für Muslime außerhalb des Königreiches befürwortet, um Verwirrung zu vermeiden.

Saudi-Arabien stützt sich dabei auf seinen Umm-ul-Qura-Kalender, der zwar ein Mondkalender ist, nicht aber ein islamischer und sich nicht nach der physischen Sichtung des Mondes richtet, sondern auf der Konjunktion beruht und mathematisch voraus berechnet wird.

Er ist deshalb nur für die zivile Nutzung gedacht und nicht für die Bestimmung religiöser Feiertage oder des Fastenmonats, was von saudi-arabischer Seite auch nicht bestritten wird.

Obwohl die saudi-arabischen Behörden auch schon vor Jahren eigene Mondsichtungs-Komitees ins Leben riefen, die sich aus Rechtsgelehrten, Astronomen sowie Laien zusammensetzen und überall im Land verteilt am 29. Tag des Monats vor Ramadan nach dem entstehenden Halbmond Ausschau halten (da sie sich offiziell dem Prinzip der lokalen Sichtung des Halbmonds mit bloßem Auge verpflichtet haben), haben die saudi-arabischen Behörden die Entscheidungen des Komitees oftmals ignoriert.

Stattdessen stützten sie sich auf Aussagen aus dem Volk, auch wenn diese astronomisch nicht haltbar waren, um den Beginn des Ramadan entsprechend des zivilen Umm-ul-Qura-Kalenders ausrufen zu können.

Daher hätten sie Ramadan manchmal sogar bis zu zwei Tage vor einer tatsächlich möglichen Sichtung des Halbmonds begonnen, schreibt Khalid Shaukat, ein dem “International Crescent Observation Project” (ICOP) nahe stehender Astronom, der auch als freier Berater der “Islamic Society of North America” (ISNA) tätig ist.

Die verlässlichsten astronomischen Daten über eine mögliche Sichtbarkeit des entstehenden Halbmonds kommen vom ICOP, einem Komitee der Jordan Astronomical Society (JAS) sowie dem Moonsighting Committee Worldwide (MCW).

Besonders die einschlägige und ausgiebige Recherche von Experten wie Mohammad Odeh aus Jordanien, Dr. Monzur Ahmed aus Großbritannien, Khalid Shaukat aus den USA oder von Diplom-Ingenieur Gerhard Ahmad Kaufmann aus Deutschland, die alle Mitglieder des ICOP sind, dienen all jenen Gelehrten und Organisationen, die astronomische Berechnungen nutzen oder sich vollends auf diese verlassen.

Quelle Mondsichtung.de

Es scheint so als ob Saudia Arabien eine globale Sichtung eingeführt hat, (siehe Bilder “Südamerika”) und das ohne die Menschen davon in Kenntnis zu setzen die diesem Land seit Jahren folgen.

Schade das es nicht transparenter gestaltet wird. Ich finde alle Sichtungsweisen sollten geprüft werden und etwas einheitliches eingeführt werden.

Danke fürs Lesen

Tubeislam.de

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Es liegt in Deiner Hand

Es war einmal ein Sultan, der grollte einem weisen Alten, weil ihn das Volk grenzenlos verehrte und bei jeder Gelegenheit um seinen Rat fragte. So manche Nacht saß er deshalb wach und grübelte, wie er den weisen Mann vor dem ganzen Volk in Verlegenheit bringen könnte um damit seinem Ruf zu schaden.
Endlich kam ihm eine Idee. Er rief sein ganzes Gefolge zusammen und ließ den weisen Mann zu sich kommen als der vor ihm stand, sagte der Sultan zu ihm: Oh Weisester aller Sterblichen, ich will Dir eine Frage stellen: zwischen meinen Händen gefangen ist ein winziger kleiner Vogel Sag mir, ist er tot oder lebendig?” Der weise Mann durchschaute sofort die List des Sultans. Er wusste, würde er “lebendig” sagen, würde der Sultan die Hände zusammenpressen und das Tier töten. Wenn er aber “tot” sagte, würde er die Hand öffnen und den Vogel freilassen. In beiden Fällen wäre sein Ruf verloren. Der Sultan bemerkte sein Überlegen und drängte: “Gib Antwort! Du weißt doch immer alles. Ist er tot oder lebendig?” da antwortete der weise Mann langsam: “Es liegt ganz in Deiner Hand, verehrter Sultan. Es liegt ganz in Deiner Hand.”

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Der Verdienst des Fastens

Der Verdienst des Fastens ist enorm, wie einige Hadīths, die authentisch
(sahīh) sind, bestätigen, dass Allah das Fasten speziell für sich selbst in Anspruch
genommen hat und dass Er den Fastenden belohnt und seinen Lohn
unbegrenzt vervielfacht, nach einem Hadīth: „Bis auf das Fasten, denn das ist
für Mich, und Ich werde es entsprechend belohnen.“ [al-Bukhārī, gemäß der
Zählung von fath al-bārī, 1904]; „Es gibt nichts, was dem Fasten entspricht.“ [al-
Nasā’ī]; „Das Bittgebet des Fastenden wird nicht zurückgewiesen.“ [al-Bayhaqī
mit einer sahīh Überliefererkette]; „Der Fastende hat zwei Freuden: Wenn er das
Fasten bricht, freut er sich über das Fastbrechen, und wenn er seinem Herrn
begegnet, freut er sich über sein Fasten.“ [Muslim]; „Das Fasten wird am jüngsten
Tag Fürbitte für den Diener halten und wird sagen: „Oh Herr, ich habe ihm
tagsüber das Speisen und die Begierde versagt, so gewähre mir Fürbitte für
ihn!““ [Ahmad und Hasan al-Haithamī]; „Der Mundgeruch des Fastenden ist
schöner bei Allah als der Duft von Moschus.“ [Muslim]; „Das Fasten ist ein
Schutz und eine unzugängliche Festung vor dem Feuer.“ [Ahmad]; „Wer einen
Tag um Allahs Willen fastet, dessen Gesicht wird Allah für diesen einen Tag
siebzig Herbste vom Feuer fernhalten.“ [Muslim]; „Wer einen Tag fastet, weil er
Das Buch des Fastens Seite 6
Allahs Gesicht begehrt und an dem Tag stirbt, an dem wird der Eintritt ins Paradies
gewährt.“ [Ahmad]; „Im Paradies gibt es ein Tor, das al-rayyān heißt. Durch
dieses Tor werden die Fastenden eingehen und keiner sonst. Wenn sie eingetreten
sind, wird es verschlossen und danach wird niemand mehr das Paradies
hierdurch betreten.“ [al-Bukhārī]; „Es wurde euch ein gesegneter Monat geschenkt,
in dem euch vorgeschrieben ist zu fasten. In ihm werden die Tore des
Himmels geöffnet, die Tore der Hölle verschlossen und die Teufel gefesselt. In
ihm gibt es eine Nacht, die besser ist als tausend Monate.“
Das Fasten in Ramadan ist ein Pfeiler des Islam. In diesem Monat wurde der
Qur’an herabgesandt und in ihm ist eine Nacht, die besser als tausend Monate
ist: „Und wenn Ramadan beginnt, werden die Tore des Paradieses geöffnet und
die Tore der Hölle verschlossen und die Teufel in Ketten gelegt.“ [al-Bukhārī];
„Das Fasten in ihm kommt dem Fasten von zehn Monaten gleich.“ [Siehe in musnad
von Ahmad]; „Wer im Ramadan gläubig und in Erwartung der Belohnung
fastet, dem werden alle begangenen Sünden vergeben.“ [al-Bukhārī]; „Allah rettet
bei jedem Fastbrechen Menschen vor dem Feuer.“ [Ahmad]

Quelle: Buch des Fastens (link)

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Bittgebete zum Fastenbrechen

Zum Fastenbrechen

“Allahumma laka sumtu wa´ala risqika aftart.”
(Allah für Dich habe ich gefastet und mit Deinen GAben breche ich mein FAsten.)
(Tirmidhi)

Nach dem Fastenbrechen

“Dhahab az-zamaa wa abtallat-al´uruuq wa thabat-al-ajru insha Allahu ta´ala.”
Der Durst ist vergangen, die Adern wurden befeuchtet und die Belohnung ist bestimmt, so Allah, der Erhabene, will.)
(Tirmidhi)

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Wieviel Erde benötigt ein Mensch?

Es war einmal ein armer Bauer, der kaum das Nötigste zum Leben hatte. Ein reicher Großgrundbesitzer hatte deshalb Mitleid mit ihm und sagte:

Ich schenke dir Land, und zwar so viel, wie du in der Zeitspanne zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang zu schreiten kannst. Die einzige Bedingung: Du musst, wenn die Sonne untergeht, genau wieder an dem Punkt angekommen sein, an dem du morgens aufgebrochen bist.”

Zunächst ist der arme Bauer überglücklich, weil er bei weitem nicht den ganzen Tag brauchen wird, um so viel Land zu um-wandern, wie er zu einem reichlichen Lebensunterhalt braucht. So geht er frohen Mutes los, ohne Hast, mit ruhigem Schritt.

Doch dann kommt ihm ein Gedanke: warum willst du diese einmalige Chance nicht auszunutzen, um so viel Boden wie nur eben möglich zu gewinnen. Er malt sich aus, was er alles mit dem hinzugewonnenen Reichtum anfangen wird.  Sei Schritt wird schneller, allerdings orientiert er sich ständig an Stand der Sonne, um nur ja nicht den Zeitpunkt zur Rückkehr zu verpassen. Er geht in einem großen Kreis weiter, um noch mehr Land zu erhalten. Dort will er noch einen Teich hinzu-bekommen, hier ein besonders saftige Wiese und da wiederum ein kleines Wäldchen. Sein Schritt wird hastig, sein Atem wird zum Keuchen, sein Herz jagt, der Schweiß tritt ihm auf die Stirn.

Endlich, mit letzter Kraft und mit dem letzten Strahl der untergehenden Sonne erreicht er den Ausgangspunkt. Ein riesiges Stück Land gehört ihm – doch da bricht er vor Erschöpfung zusammen und stirbt.

Es bleibt ihm jenes winzige Stück Erde, in dem er beerdigt wird.

Mehr braucht er jetzt nicht mehr.

 

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Beginn des Ramadan 01.08.2011

Allâh, der Erhabene, hat uns das Fasten nicht deswegen vorgeschrieben, damit wir uns selbst mit Hunger und Durst quälen, sondern vielmehr liegen darin Weisheiten und viele Vorteile.

Dazu gehören: Das Erlangen von Gottesfurcht: Als Allâh uns das Fasten auferlegt hat, hat Er es mit Gottesfurcht verknüpft: „Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig.“ (Sûra 2:183)

 Er machte die Gottesfurcht also zur Konsequenz des Fastens. Dschâbir sagte: Wenn du fastest, dann sollen sich dein Gehör, dein Auge und deine Zunge der Verleumdung enthalten. Unterlass die Kränkung der Nachbarn. Es sollen an dir Ruhe und Ernst zu sehen sein. Die Tage, an denen du fastest, sollen nicht den Tagen gleichen, an denen du nicht fastest.

 Wer aber während des Fastens Verbotenes begeht, dessen Fasten ist zweifelsohne von geringem Wert, denn wer fastet und trotzdem sündigt, ist sicher kein Gottesfürchtiger. Der Gesandte Allâhs sagte: „Wer sich dem schädlichen Gerede, den diesem entsprechenden Taten und der Torheit nicht enthält, der braucht sich auch nicht mehr wegen Allâh des Essens und Trinkens enthalten.“ (Al-Buchârî)

 Sich vor Sünden in Acht nehmen: Zu den Vorteilen und Weisheiten des Fastens gehört ferner, dass der Mensch dadurch seine Seele und seinen Körper vor Sünden bewahrt und sie meidet, damit er richtig fastet und er sich daran gewöhnt, sich stets von verbotenen Taten fernzuhalten. Wenn der Mensch Hunger hat, dann sind viele Sinne davon betroffen. Doch wenn der Mensch satt ist, dann dürsten seine Zunge, seine Augen, seine Hände und sein Geschlechtsteil. Auf diese Weise führt das Fasten zu einer Überwältigung des Teufels, zu einem Bruch mit den Begierden und ist ein Schutz für den Körper.

 Fasten als Diät für den Körper: Zur Allweisheit Allâhs gehört, dass das Fasten eine Diät für den Körper ist. Diese Art der Diät ist sicherlich eines der wirkungsvollsten Heilmittel, denn das Fasten immunisiert und stärkt den Körper. Dazu verleiht es ihm Geduld und Standhaftigkeit gegen Hunger und Durst, so dass – wenn er dies einmal erleiden sollte – er dem standhalten kann, was für ihn ein großer Nutzen ist.

 Die Erinnerung an die Armen und die Hungernden: Eine der Weisheiten des Fastens ist, dass sich der Fastende besser in die Lage der Armen hineinversetzen kann, wenn er den Schmerz des Hungers verspürt, und sich somit ihnen gegenüber freundlich verhält. Er speist sie dann bereitwilliger, denn schließlich ist es nicht dasselbe, nur vom Hunger zu hören oder ihn am eigenen Leib zu erfahren. Wenn der Mensch Hunger spürt, wendet er sich Allâh zu und bittet Ihn um Hilfe, wie es in dem folgenden Hadîth steht: „Dem Gesandten Allâhs möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken wurde Gold im Maße der Berge Makkas angeboten. Er sagte: „Nein, mein Herr. Ich gebe mich damit zufrieden, dass ich einen Tag hungere und einen Tag satt bin. Wenn ich Hunger verspüre, wende ich mich Dir zu und gedenke Deiner. Wenn ich satt bin, lobe ich Dich und danke Dir.“ (At-Tirmidhî, Nummer 2347, hasan)

 Zügeln der sexuellen Lust: Der Gesandte Allâhs möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken riet den unverheirateten jungen Männern zum Fasten, ihren Sexualtrieb zu zügeln: „O junge Männer, wer von zur Ehe fähig ist, der soll heiraten, denn sie hilft bei der Abwendung des Blicks und dem Schutz der Scham. Wer es aber nicht kann, der soll fasten, denn dies ist ihm ein Hilfe zur Enthaltsamkeit.“ (Al-Buchârî)

 Bittgebete: Das Fasten ist auch eine gute Gelegenheit, um zu Allâh zu bitten, denn die Herzen der Menschen eilen in der Fastenzeit den Moscheen entgegen: einige betreten sie zum ersten Mal, andere wiederum haben sie schon sehr lange nicht mehr betreten und befinden sich nun in einem Zustand lang ersehnter Glückseligkeit.

 Man muss diese Gelegenheit beim Schopfe packen, um freundlichen Rat und nützliche Worte zu sprechen und dadurch die Menschen zu frommem Handeln zu leiten.